
Die EU ist zum Feindbild und damit Ziel hybrider Angriffe geworden. Den Vorschlag der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, einen Mechanismus und ein EU-Gremium für hybride Bedrohungen gegen die EU einzusetzen, halten wir für einen notwendigen Schritt, um darauf eigenständig und sichtbar reagieren zu können.
Siemtje Möller:
„Ich teile die Einschätzung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass sich die EU deutlich stärker gegen hybride Angriffe aufstellen muss. Die geopolitische Realität hat sich verändert: Die EU ist zum Feindbild und ihr Zusammenhalt zum Ziel fremder Mächte und ihrer hybriden Attacken geworden. Darauf muss die EU eigenständig und sichtbar reagieren können.
Ich halte deshalb einen Mechanismus und ein EU-Gremium für hybride Bedrohungen für richtig und notwendig. Wenn die EU selbst Ziel solcher Angriffe ist, muss die EU auch darauf reagieren können, gemeinsam und mit einer Stimme.
Das steht nicht in Konkurrenz zur NATO. Die NATO bleibt für unsere militärische Verteidigung essentiell. Zu ihr Parallelstrukturen aufzubauen, wäre illusorisch und ineffizient.“





