SPD OV Petershagen-Weser

Petershagen kann mehr!

Ortsverein Petershagen-Weser leistet engagierte Kommunalpolitik

Auch im Jahre 2026 setzen wir uns im SPD-Ortsverein Petershagen-Weser, in den sechs Ortsabteilungen und bei der Fraktionsarbeit tatkräftig zum Wohle unserer Stadt Petershagen ein. 

Die gleiche Wertschätzung aller Bürgerinnen und Bürger, sozialdemokratische Prinzipien und die Verantwortung für nachfolgende Generationen sind uns dabei besondere Anliegen.

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SPD Petershagen-Weser

Ermutigende Zahlen des GKV-Schätzerkreises für 2027

Trotz schwieriger wirtschaftlicher und finanzieller Rahmenbedingungen zeichnet sich ab, dass wir mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) den Zusatzbeitragssatz auch 2027 bei 2,9 Prozent halten können. Für uns war entscheidend, die GKV-Finanzen sozial ausgewogen zu stabilisieren, die Versorgung zu sichern und einseitige Belastungen der Versicherten zu vermeiden.

 
Wir stellen die Gerechtigkeitsfrage ins Zentrum der Pflegereform

Die Pflegeversicherung soll langfristig sicher und gerecht finanziert werden. Dafür ist es wichtig, dass auch die Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung betrachtet werden. Denn Pflege kann jeden treffen und die Kosten dafür sollten fair verteilt werden.

Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher:

Die heutige Einsetzung der Pflegestrukturkommission durch die Bundesregierung ist ein wichtiger Erfolg und ein starkes Signal für die Zukunft unserer Pflegeversicherung. Wir bringen damit eine grundlegende Strukturreform auf den Weg, die finanzielle Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und soziale Gerechtigkeit miteinander verbindet.

Besonders freut mich, dass wir eine zentrale sozialdemokratische Forderung im Reformprozess verankern konnten: Die Strukturkommission wird sich ausdrücklich mit verfassungskonformen sozialen Ausgleichsmechanismen zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung befassen. Dafür haben wir uns mit großer Überzeugung eingesetzt. Denn die Frage, wie wir die finanziellen Lasten der Pflege gerechter verteilen, gehört ins Zentrum jeder nachhaltigen Reform.

 
Aufstiegs-BAföG: Höhere Förderbeträge und mehr Entlastung

Heute berät der Deutsche Bundestag in erster Lesung die fünfte Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG, Aufstiegs-BAföG). Höhere Fördergrenzen, ein verbesserter Darlehenserlass und die Nichtanrechnung von Arbeitgeberzuschüssen sollen die finanzielle Belastung der Teilnehmenden weiter senken.

Katrin Zschau, zuständige Berichterstatterin:

Das Aufstiegs-BAföG ist das zentrale staatliche Förderungsinstrument zur höherqualifizierenden Berufsbildung. Die Entwicklung der Förderzahlen zeigt, wie attraktiv dieses Instrument ist und was es leistet: 1997 wurden rund 49.000 Menschen gefördert. Im vergangenen Jahr waren es rund 186.000 – also fast viermal so viele. Über das Aufstiegsfortbildungsgesetz fließen dafür aktuell allein aus dem Bundeshaushalt dieses Jahr 876 Mio. Euro in die berufliche Bildung. Für die aktuell vorgesehenen Verbesserungen stellt der Bund ab 2028 zusätzlich weitere 21 Mio. Euro zur Verfügung und die Länder 6 Mio. Euro.

Hinter dem Aufstiegs-BAföG steht eine einfache Idee: Wer sich beruflich weiterqualifizieren möchte, soll die Chance dazu haben. Auch dann bzw. gerade dann, wenn der eigene Kontostand es nicht hergibt, Lehrgänge, Prüfungen oder den Lebensunterhalt allein aufzubringen.

 
Foto: pixabay.com
Ein starkes Signal für Prävention und Kindergesundheit

Die Einführung einer Zuckersteuer ist ein wichtiger Fortschritt für Prävention und Kindergesundheit. Sie schafft Anreize für weniger Zucker in Getränken, schützt die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und hilft, die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren.

Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher;
Frauke Heiligenstadt, finanzpolitische Sprecherin: 

Die Einigung auf die Einführung einer Zuckersteuer ist ein großer gesundheitspolitischer Erfolg und ein starkes Signal für einen überfälligen Perspektivwechsel: Wir wollen Krankheiten nicht nur behandeln, sondern möglichst verhindern, bevor sie entstehen. Dass wir diesen wichtigen Schritt als SPD-Bundestagsfraktion durchsetzen konnten, freut uns außerordentlich.

Mit einer gestaffelten Besteuerung zuckerhaltiger Getränke schaffen wir gezielte Anreize für Hersteller, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu reduzieren. Die positiven Erfahrungen aus Großbritannien zeigen eindrucksvoll, welches Präventionspotenzial in diesem Instrument steckt. Zugleich berücksichtigen wir mit der vorgesehenen Ausnahmeregelung die besonderen Bedingungen kleinerer Hersteller.

 
Ausbildungsumlage ist ein wirksames Instrument

Zum heute vom DGB NRW vorgestellten Konzept „Zukunftsfonds Ausbildung“ erklärt Lena Teschlade, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Ohne Ausbildung fehlen uns morgen die Fachkräfte. Es ist jetzt endlich an der Zeit nachzusteuern. Die Ausbildungsumlage im Bauhauptgewerbe und im Dachdeckerhandwerk zeigt, dass es ein wirksames Instrument ist. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe können davon profitieren. Als SPD-Fraktion unterstützen wir ausdrücklich die Forderung des DGB NRW nach einem Zukunftsfonds Ausbildung.“

 
Gute Kinderpolitik beginnt mit Beteiligung und Prävention

Die Beauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte des Landes NRW, Petra Ladenburger, hat heute ein Acht-Punkte-Konzept für mehr Kinderschutz und Kinderrechte vorgestellt. Vorgesehen sind unter anderem eine stärkere Beteiligung junger Menschen, ein jährliches Lagebild sowie ein Kinder- und Jugendcheck für neue Landesgesetze.

Hierzu erklärt Dr. Dennis Maelzer, Sprecher für Kinderrechte der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Gute Kinderpolitik beginnt mit Beteiligung und Prävention. Petra Ladenburger denkt dabei richtigerweise über Wahltermine hinaus und nimmt Kinder und Jugendliche als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten ernst. Ihr Konzept gibt der Landespolitik wichtige Impulse.

Kinder und Jugendliche sollen die Beauftragte künftig direkt beraten. Ein jährliches Lagebild kann sichtbar machen, wo ihre Rechte verletzt werden, und der Kinderschutz verbessert werden muss. Besonders stark ist der Vorschlag, den finanziellen Nutzen von Präventionsarbeit untersuchen zu lassen. Er knüpft an den Ansatz an, den Nordrhein-Westfalen unter Hannelore Kraft mit ‚Kein Kind zurücklassen‘ verfolgt hat: früh helfen, statt später reparieren zu müssen. Wer Kinder rechtzeitig schützt und Familien unterstützt, verhindert Leid und vermeidet hohe Folgekosten. Eine konsequente Präventionspolitik nützt daher der gesamten Gesellschaft.

 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

MT-Meldungen aus Petershagen

Das denkmalgeschützte Gebäude in Petershagen-Windheim soll Kulturveranstaltungen und Naturvermittlung vereinen und wird durch ein Crowdfunding-Projekt unterstützt.

Kämmerer Stefan Sander gibt im Fachausschuss einen Überblick über die Haushaltslage der Stadt - mit Zahlen, die sich langjährige Fraktionsmitglieder bislang nicht vorstellen konnten. 17,8 Millionen Euro Fehlbetrag könnten es im Jahr 2027 sein.

Auf dem Schulgelände am Koppelweg ist das erste Pflanzprojekt der Initiative "Blühende Schulen" umgesetzt worden. Der Elternrat will damit die Verbindung der Kinder zur Natur fördern.

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